Die besten Online-Marketing Plattformen im B2B Bereich

Früher oder später wird sich auch dein Unternehmen mit der Frage beschäftigen müssen: Online-Marketing, ja oder nein?

Da die Antwort in der Regel auf das „ja“ fällt (wirklich kein Unternehmen kann es sich heute leisten, auf Online-Kundenakquise zu verzichten) gilt es im nächsten Schritt zu überlegen, wo dieses Marketing stattfinden soll.

B2B Marketing ist nämlich komplett anders als B2C Marketing. Dementsprechend ändert sich auch der Fokus bei der Wahl einer Plattform.

Während Endkundenprodukte hervorragend über Instagram, Pinterest und Co. beworben werden können, scheiden diese Plattformen beim B2B-Marketing (zumindest bei den meisten Produkten) kategorisch aus. Die Zielgruppe dieser bekannten Plattformen ist schlichtweg eine andere.

Aber wo tummeln sich deine Zielkunden? Wo befinden sich Interessenten, die du durch deine Marketing-Maßnahmen ansprechen kannst?

Die Antwort ist einfach!

Ich verrate dir in diesem Beitrag 3 Online-Marketing-Plattformen, die sich hervorragend für den Einsatz von B2B-Marketing eignen. Plattformen, die sich auf den B2B-Bereich spezialisiert haben.

Vorüberlegung: Charakteristika des B2B-Marketings

Der klassische Weg des Online-Marketing, also der B2C-Bereich, wird dir mit Sicherheit bekannt sein: Du bewirbst ein Produkt, beispielsweise auf Instagram, Facebook und Co., ein potenzieller Interessent wird auf die Werbeanzeige aufmerksam und kauft schließlich das Produkt in deinem Online-Shop.

B2B-Marketing ist komplett anders!

Hierbei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um die Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmen.

Heißt: Du hast es in der Regel nicht mit EINEM Gegenüber zu tun, wie es beim B2C-Marketing der Fall ist, sondern unter Umständen mit MEHREREN Gegenübern. Vielleicht sogar einer ganzen Abteilung.

Wenn du also erfolgreich B2B Marketing betreiben möchtest, musst du wissen, wie die Entscheidungsprozesse innerhalb der meisten Unternehmen ablaufen.

Nämlich nicht: Kunde sieht Produkt > Kunde kauft Produkt.
Die Anforderungen an das Online-Marketing im B2B-Bereich sind deutlich komplexer.

Auch die Wahl der Online-Marketing-Plattform unterscheidet sich.

Hier lauten die klassischen Vertreter nicht Instagram, TikTok oder Pinterest, sondern LinkedIn und Xing.

Genau diese Plattformen schauen wir und gemeinsam nun genauer an.

Außerdem habe ich am Ende des Beitrags noch eine Plattform, die dich vielleicht überraschen wird und die du in diesem Bereich wahrscheinlich nicht vermutet hättest.

Sei also gespannt!

Plattform 1: LinkedIn

LinkedIn ist eine Top-Adresse, wenn es um das B2B-Marketing geht. Obwohl die Plattform überwiegend im englischsprachigen Raum genutzt wird, zählt sie auch im DACH-Raum stolze 14 Millionen registrierte Mitglieder.

Und das Beste daran ist: LinkedIn ist zu 100 % auf den B2B-Bereich ausgelegt.

Influencer, die hier den neusten Tee oder einen Fitness-Riegel bewerben, wirst du hier also nicht finden. Vielmehr die Hersteller des Tees oder des Fitness-Riegel.

LinkedIn bietet deinem Unternehmen zahlreiche Vorteile:

  1. Kostenlose oder Premium-Mitgliedschaft: LinkedIn lässt sich erfolgreich komplett kostenlos nutzen. Wer später feststellt, dass er in LinkedIn die Plattform schlechthin entdeckt hat, der kann weitere Premium-Funktionen freischalten, die beispielsweise eine Lead-Generierung direkt innerhalb der Plattform ermöglichen.
  2. Newsfeed: Ja, richtig gehört! Auch auf LinkedIn gibt es einen Newsfeed, der die aktuellen Posts deiner Kontakte zusammenfasst. So bleibst du immer auf dem neusten Stand.
  3. Unternehmensprofil: Da LinkedIn auf B2B ausgelegt ist, kannst du hier selbstverständlich ein Unternehmensprofil anlegen. Das Besondere daran ist, dass du hier die Möglichkeit hast, deinem Unternehmen ein Gesicht zu geben. Post Fotos von deinen Mittagspausen mit Mitarbeitern oder gemeinsame Sportstunden. So bist du für deine Kunden nicht nur der Name auf einem Blatt Papier, sondern eine reelle Person.
  4. LinkedIn-Gruppe: Bei LinkedIn hast du die Möglichkeit, dich mit anderen Unternehmern in Gruppen zusammenzuschließen. Hier kann ein reger Erfahrungsaustausch stattfinden. Auch Kundenakquise lässt sich hier sehr zielorientiert durchführen. Aber bitte mit Fingerspitzengefühl.
  5. Chat-Funktion: Dank der LinkedIn Chat-Funktion hast du die Möglichkeit, direkt mit anderen Mitgliedern zu interagieren, ohne dies auf der öffentlichen Plattform tun zu müssen.
    LinkedIn bietet also tolle Vorteile für dein Unternehmen und ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert.

Wer über das nötige Marketing-Budget verfügt, kann im Übrigen auf LinkedIn auch Werbeanzeigen schalten. Diese lassen sich messerscharf targetieren, um genau die Kunden anzusprechen, die du suchst.

Plattform 2: XING

Xing ist der zweite Vertreter, den ich dir heute vorstellen möchte. Ein Vertreter, der speziell auf den deutschen Markt ausgerichtet ist und hier mittlerweile stolze 16,5 Millionen aktive Nutzer gewinnen konnte – Tendenz weiter steigend.

Wenn du überwiegend auf der Suche nach deutschsprachigen Kontakten bist, hat Xing hier im Vergleich zu LinkedIn leicht die Nase vorne und kann die bessere Anlaufstelle sein.

In der Ausrichtung und im Aufbau sind sich die beiden Netzwerke sehr ähnlich.

Xing bietet tolle Möglichkeiten im Bereich:

  • Aufbau eines beruflichen Netzwerks
  • Direkte Kommunikation mit B2B-Kunden
  • Generierung von Leads

Gerade für Unternehmen hat Xing im Jahr 2019 zahlreiche neue Features hinzugefügt. So ist es im Rahmen des Employer-Branding-Profils möglich, sein Unternehmen zu präsentieren und für interessierte Arbeitnehmer und auch für mögliche Geschäftspartner passende Informationen bereitzustellen.

Generell liegt der Fokus von Xing vielleicht mehr auf dem Verhältnis Arbeitnehmer-Arbeitgeber als beim klassischen B2B-Marketing, wobei dies auch hier sehr zielführend möglich ist.

Was denn nun: LinkedIn oder Xing?

Xing bietet leichte Vorteile für den deutschsprachigen Raum, die LinkedIn aber meiner Meinung nach schon in wenigen Monaten egalisiert hat. LinkedIn ist einfach die deutlich größere Plattform und verfügt, spätestens seit es von Microsoft aufgekauft wurde, über deutlich mehr Finanzpower.

LinkedIn bietet mehr Funktionen, die gerade für das B2B-Marketing sehr essenziell sind. Auch die Aktivität der Mitglieder scheint hier deutlich höher zu sein, während Xing auch immer wieder als Geisterstadt beschrieben wird.

Letztendlich musst du dir selbst ein Bild machen, welche Plattform dich eher anspricht. Wie immer gilt auch hier: Der heilige Gral des Online-Marketing existiert nicht. Was für Unternehmen A gut ist, muss nicht zwangsläufig auch bei Unternehmen B funktionieren.

Sowohl LinkedIn wie auch Xing haben ihre individuellen Vorteile. Probiere sie aus!

Der dritte Vertreter…

Ich habe dir zum Ende des Beitrags eine dritte Plattform versprochen, die du vielleicht im B2B-Bereich zunächst nicht auf dem Schirm hattest.

Ihr Name: Facebook.

Ja, auch Facebook bietet im B2B-Bereich tolle Möglichkeiten, dein Unternehmen und deine Produkte zu präsentieren. Dank des hervorragenden Werbemanagers und der Targetierungs-Funktion lassen sich Facebook-Ads zudem perfekt auf deine Wunschkunden ausrichten.

Facebook sollte also in keinem guten Marketing Mix fehlen!

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