Die 9 erfolgversprechendsten Werbestrategien für Unternehmen in 2020

Unternehmen ist nicht gleich Unternehmen!

Verschiedene Produkte, verschiedene Dienstleistungen, verschiedene Zielgruppen erfordern auch unterschiedliche Strategien der Neukundenakquise. Eigentlich logisch, denn der Bäcker will ein anderes Publikum ansprechen als die Modeboutique, das Software-Unternehmen besitzt einen anderen Kundenkreis als der Hausarzt.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Gegebenheiten unterscheiden sich auch die Anforderungen an eine Marketing-Strategie teilweise erheblich.

Was bei Unternehmen A hervorragend funktioniert kann sich bei Unternehmen B als Zeit- und Kapitalverschwendung entpuppen.

Eine Standardlösung gibt es nicht…

Dennoch existieren bewährte Werbestrategien, die sich innerhalb der letzten Jahre etabliert haben und mit Sicherheit auch in deinem Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden können.

Die 10 erfolgversprechendsten Methoden werden in diesem Beitrag näher beleuchtet.

#1: Die Firmenhomepage – Must-have für jedes Unternehmen

Die eigene Firmenseite ist heute Standard und ein Must-have für wirklich jedes Unternehmen. Unabhängig davon ob globaler Weltkonzern oder örtlicher Kleinbetrieb.

Die Website ist also keineswegs ein Medium, mit welchem man sich von der Konkurrenz abheben kann, sondern vielmehr Grundvoraussetzung, um heute überhaupt noch bestehen zu können.

Damit der Firmenauftritt im Internet gelingt, sollte die Website einige Grundregeln erfüllen:

  • Design: Das Design ist eines der ersten Merkmale, das Besucher deiner Website wahrnehmen. Dementsprechend sollte die Website einladend und übersichtlich wirken, da sich andernfalls Besucher schnell überfordert fühlen und die Website schon nach wenigen Sekunden genervt verlassen.
  • Relevante Inhalte: Content is King. Diese Phrase hat sich wie kaum eine anderen binnen der letzten Jahre etabliert. Nicht ohne Grund, denn Besucher stellen höchste Anforderungen an den Inhalt einer Website. Wer keinen Mehrwert liefert erfährt Nichtachtung.
  • Aktualität: Niemand mag veraltete und bereits nicht mehr gültige Informationen. Daher sollte eine Website „am Puls der Zeit“ gehalten sein und aktuelle Themen aufgreifen.
  • Navigation: Eine simple und sofort verständliche Navigation ist Grundvoraussetzung für ein positives Kundenerlebnis. Besucher sollten jeden Teil der Website mit nur wenigen Klicks erreichen können.
  • Rechtlich einwandfrei: Nicht zuletzt seit Inkrafttreten der DSGVO ist das Thema Datenschutz in aller Munde. Eine Firmenwebsite sollte rechtlich nicht zu beanstanden sein, da andernfalls hohe Bußgelder oder teure Abmahnungen durch die Konkurrenz drohen.

Diese fünf Punkte machen deutlich, dass die Umsetzung einer eigenen Firmenwebsite keinesfalls ein Kinderspiel ist, sondern Erfahrung und Expertise erfordert.

Vielmehr ist es sogar so, dass eine schlecht umgesetzte Website einem Unternehmen eher schadet als nutzt.

Wer sich also selbst nicht in der Lage sieht, dieses Projekt qualitativ hochwertig umzusetzen sollte unbedingt auf die Hilfe von Profis vertrauen.    

#2: Kostenlose Kundenakquise durch Suchmaschinenoptimierung

Die eigene Website ist der Grundstein für moderne Unternehmen.

Die wirkliche Königsdisziplin jedoch, die nachhaltig über Erfolg und Misserfolg entscheidet, ist die Suchmaschinenoptimierung einer Website. 

Nur die Unternehmen, die es verstehen ihre Inhalte so aufzubereiten, dass die vorderen Plätze in den Suchergebnissen erobert werden können, werden langfristig neue Besucher generieren und einen zufriedenstellen Strom von Neukunden akquirieren.

Eigentlich logisch…

Schließlich entscheiden sich User in der Regel für die ersten Ergebnisse einer Internetsuche über Google, Bing und Co. Hauptsächlich wird den ersten zwei Seiten Beachtung geschenkt, die übrigen Ergebnisse werden mit Nichtachtung gestraft.

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist also das A und O, wenn man als Unternehmen langfristig im Online-Bereich bestehen möchte.

SEO ist allerdings Segen und Fluch zugleich.

Auf der einen Seite werden die Unternehmen, die Suchmaschinenoptimierung nicht erfolgreich umsetzen, langfristig keine hohen Besucherzahlen erwarten können. Auf der anderen Seite warten jedoch tausende kostenlose Besucher, die später in zahlende Kunden umgewandelt werden können.

Außerdem sind die Voraussetzungen für jedes Unternehmen zunächst gleich.

Dank SEO haben also auch kleinere Unternehmen ernstzunehmende Chancen gegen die Konkurrenz, sofern Inhalte themenrelevant und optimiert aufbereitet werden.

Der eindringliche Rat an dieser Stelle lautet, die Suchmaschinenoptimierung einer Website in die Hand von Profis zu legen. Hier ist viel Erfahrung und Know-how erforderlich, wenn man tatsächliche Erfolge erzielen möchte.

#3: Online-Werbung

Werbung ist nach wie vor das Maß aller Dinge, wenn es um Kundenakquise und Umsatzwachstum geht.

Allerdings hat sich die Art der Werbung innerhalb der letzten Jahre erheblich gewandelt.

Während früher teure Werbespots einem breiten Massenpublikum präsentiert wurden, wird Werbung heute extrem targetiert online ausgespielt. Und zwar an genau die User, die auch als potenzielle Kunden infrage kommen.

Heißt: Ein Schuhverkäufer, der Werbung für neue Sandalen ausspielen möchte, muss nicht auf einen teuren Werbespot zurückgreifen, der neben potenziellen Interessenten auch an Personen ausgestrahlt wird, die kein Interesse an Sandalen haben.

Mithilfe von Online-Werbung werden die Anzeigen nur den Personen angezeigt, die sich kürzlich für Sandalen interessiert haben, bzw. die aktuell nach Sandalen über Suchmaschinen suchen.

Dank dieser Entwicklung lässt sich das Werbebudget minimieren, der Erfolg jedoch um ein Vielfaches steigern.

Werbung wird durch Google Ads, Facebook Ads und Co. also auf für kleine und mittelständische Unternehmen greifbar.

Eine gut geplante Werbestrategie kann einem Unternehmen zu erheblichem Wachstum verhelfen und tausende neue Kunden generieren.

Allerdings ist auch Vorsicht geboten: In kaum einem anderen Bereich wird so viel Kapital verbrannt, wie bei Online-Werbung. Falsch umgesetzt werden die falschen User angesprochen, die sich schlussendlich nicht in zahlende Kunden umwandeln lassen.

Auch hier gilt also: Die Konsultierung eines Experten spart Geld und maximiert gleichzeitig den Erfolg. 

#4: Multimediakanäle erfolgreich nutzen

Hast du dir schon einmal überlegt, dein Unternehmen über YouTube zu vermarkten oder einen eigenen Podcast für deine Kunden zu erstellen?

Gerade im Multimedia-Bereich bieten sich für Unternehmen heute sensationelle Chancen, die leider nur selten genutzt werden.

Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe erkennen das Potenzial nicht, das hier schlummert.

Der Fliesenleger, der in einem YouTube-Kanal erklärt, wie Fliesen verlegt und Fugen gezogen werden. Der Bäcker der zeigt, wie die perfekte Brezel gebacken wird.

So oder so ähnlich könnte auch deine Strategie in diesem Bereich aussehen.

Auf diese Weise kann sukzessive ein Expertenstatus und eine Community aufgebaut werden, die für einen zuverlässigen Kundenstrom sorgt und das eigene Unternehmenswachstum antreibt.  

#5: Der Unternehmensblog

Eng verknüpft mit der unter Punkt vier vorgestellten Multimedia-Marketing-Strategie ist ein Unternehmensblog.

Durch ausführliche und detaillierte Artikel bietet ein Blog zahlreiche Vorteile für dein Unternehmen:

  1. Expertenpositionierung: Wer regelmäßig komplexe Inhalte in einer leicht verständlichen Sprache aufbereitet und seinen Lesern echten Mehrwert bietet, kann sich einen echten Expertenstatus aufbauen. Dieser Expertenstatus kann sich als Wachstumstreiber für dein Unternehmen entpuppen. Denn kaum ein Gut baut so sehr Vertrauen auf wie Expertise. 
  2. Besuchergenerierung über SEO: Mithilfe von Blogartikeln lassen sich tausende Besucher über Suchmaschinenoptimierung generieren. Schließlich können genau die Themen im Blog behandelt werden, die deine potenziellen Kunden interessieren. Und das Beste daran ist: Diese Kunden sind zu 100% kostenlos.
  3. Userinteraktion: Durch einen Blog kannst du direkt mit den Besuchern deiner Website interagieren. Beantworte Kommentare, baue Fragen in zukünftigen Blogbeiträgen ein. Deine Besucher werden diese Maßnahmen zu schätzen wissen.

#6: E-Mail-Marketing

Die E-Mail als Marketing-Instrument ist Tod?

Keineswegs!

E-Mail-Marketing ist nach wie vor ein sehr vielversprechendes Mittel, um Besucher bzw. Interessenten schlussendlich in Kunden zu transformieren.

Im Vergleich zu anderen Marketing-Methoden bietet der E-Mail Newsletter nämlich einen entscheidenden Vorteil: Kunden haben dir bereits ihre E-Mail-Adresse überlassen. Sie haben also ihre Identität preisgegeben, was in der Regel bedeutet, dass du bereits einige Schritte richtig umgesetzt hast.

Ein Besucher, der sich in deinen E-Mail-Newsletter eingetragen hat vertraut dir. Er ist überzeugt von deiner Seriosität und interessiert sich außerdem für deine Produkte bzw. deine angebotene Dienstleistung.

Bist du also im Besitz einer E-Mail-Adresse, hast du bereits 50% des Customer Journey erfolgreich begleitet.

Der Ball liegt bereits auf dem metaphorischen Elfmeterpunkt.

Jetzt gilt es, den Ball zu versenken und einen E-Mail-Newsletter-Abonnenten in einen Kunden zu verwandeln.

Und genau hier unterstützt dich E-Mail-Marketing.

Richtig eingesetzt handelt es sich hierbei um eines der mächtigsten Instrumente, um den Unternehmensumsatz auf das nächste Level zu haben.       

#7: Guerilla Marketing

Was gefährlich und aggressiv klingt, ist eine der populärsten Marketing-Methoden der letzten Jahre: Guerilla-Marketing.

Einfach ausgedrückt: Mache Werbung dort, wo sie keiner erwartet.

Die Möglichkeiten und Beispiel sind extrem Vielfältig. Hier gilt es vor allem, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Werbebanner auf einem Lkw, ein Bild des eigenen Produkts auf einer Rolltreppe oder eine Videobotschaft auf einer Leinwand in der Fußgängerzone.

Der Überraschungseffekt ist das, was Guerilla-Marketing ausmacht. Je besser du diesen nutzen kannst, desto größer auch der Erfolg.

#8: Virales Marketing

Das exakte Gegenteil von dem zuvor beschriebenen Guerilla-Marketing ist das virale Marketing. Hier gilt es, Werbebotschaften zunächst zu verschleiern und Kunden unbewusst dazu zu animieren, Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Das Ziel von viralem Marketing ist es, den Nerv der gewünschten Zielgruppe perfekt zu treffen und in einem Medium zu verpacken, das sich mühelos und auf Knopfdruck verbreiten lässt.

Ein klassisches Beispiel wäre ein Video Spot, wie der EDEKA Weihnachtsspot aus dem Jahr 2015, welcher millionenfach geteilt wurde.

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Virales Marketing bietet den Vorteil, dass der Kostenaufwand minimal, der Erfolg jedoch gigantisch sein kann. Einmal im Umlauf verbreitet sich die Werbebotschaft in den sozialen Medien nahezu von alleine.

Hier ist lediglich Kreativität und ein Verständnis für die eigene Zielgruppe gefragt.

Der größte Nachteil dieser Methode: Virales Marketing ist kaum steuerbar. Einer potenziell negativen Entwicklung kann also kaum entgegengewirkt werden.

#9: Klassische Print-Marketing-Methoden

Aufgrund moderner Methoden häufig in Vergessenheit geraten aber je nach Zielgruppe oftmals unglaublich effektiv: klassische Marketing-Methoden wie Flyer oder Kataloge.

Obwohl Printwerbung vielleicht antiquiert und verstaubt wirkt, kann diese durchaus der Schlüssel zum Erfolg sein.

Auch heute noch! 

Flyer sind beispielsweise bei Einzel-Events oft die richtige Wahl, Kataloge bei Modelinien, die eine ältere Zielgruppe ansprechen sollen.

Zugegeben nimmt die Bedeutung klassischer Print-Marketing-Methoden immer mehr ab, ganz vernachlässigen sollte man diese jedoch nicht und zumindest in die Überlegungen miteinbeziehen.

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