Bilder und SEO – Sichtbarkeit durch visuellen Content steigern

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – Mit Visualität dein Ranking steigern

Visuelle Inhalte sind für unser Gehirn circa 60.000-mal schneller zu verarbeiten als Texte.

Unabhängig von wissenschaftlichen Aussagen sollte jeder der sich selbst beobachtet erkennen, dass man auf Inhalte mit Bildern und Grafiken ein größeres Interaktionspotenzial besitzt als auf textbasierten Inhalten.

Die internationalen Erfolge der bekannten sozialen Netzwerke Instagram, Facebook und Co. belegen diesen Eindruck.

Wir erklären dir wie du deine Sichtbarkeit durch visuellen Content steigerst.

Bilder SEO: Aspekte und Definition

Wie dir wahrscheinlich schon bekannt ist, bietet die Verwendung von bestimmten Keywords in Textinhalten eine Suchmaschinenoptimierung. Dies ist für dich eine Möglichkeit einen höheren Zugriff durch Google auf deiner Webseite zu generieren.

Gleiches gilt für visuelle Inhalte. Gleichwohl werden Bilder SEO in großen Unternehmen nicht selten wenig Beachtung zugeteilt, was die Suchmaschinenoptimierung für deine Webseite zu einem wichtigen Aspekt werden lassen kann. Explizit geht es um Bildmaterial, wie z. B. Grafiken, Diagramme, Fotos und Illustrationen, die du auf deiner Internetseite hochlädst.

Mit Bilder SEO lassen sich drei wichtige Punkte verbessern:

  • Verbesserung des Google-Rankings bei der Bildersuche
  • allgemeine Verbesserung der Webseite im Google-Ranking
  • Nutzbarkeit von Bildplattformen

Warum sind eigene Fotos besser als Stockfotos?

Sicherlich sind dir diverse Stockfoto-Portale bekannt. Auf solchen Plattformen kannst du für ein paar Euro professionelle Bilder zu allen erdenklichen Themen herunterladen.

In der Suchspalte gibst du beispielsweise das Wort “Doktor” ein und die Plattform bietet dir tausende Bilder von Ärztinnen und Ärzten an.

Mit einigen wenigen Klicks kannst du dir die Bilder herunterladen und für deine Webseite verwenden. Diese Variante ist zwar einfach, bringt aber auch viele Nachteile mit sich.

Gibst du das gleiche Wort in der Google Bildersuche ein, tauchen immer wieder die gleichen Bilder wie auf Stockfoto-Plattformen auf, weil dieses Bild zigmal von anderen Webseiten gekauft und verwendet wurde.

Das heißt: Deine Webseite wirkt austauschbar, besitzt keine Identität und auch keinen Wiedererkennungswert.

Google erkennt, ob es das Bild schon häufig gesehen hat oder die auf deiner Internetseite verwendeten Fotos keine Häufigkeit im World Wide Web darstellen.

Letzteres sorgt für ein besseres Ranking deiner Webseite. Sofern du es vermeiden kannst, solltest du also auf Stockbilder verzichten und eigene visuelle Inhalte produzieren und verwenden.

Welche Eigenschaften sind wichtig für SEO

Um ein erfolgreiches Bilder SEO umzusetzen, gibt es einige simple Möglichkeiten, die auch von Laien und Anfängern umgesetzt werden können.

Wir erklären dir im Folgenden die wichtigsten Aspekte, die du für deine Webseite beachten solltest:

Der Dateiname

Der Google Crawler kann nur bedingt visuelle Inhalte auslesen. Da er textorientiert arbeitet, nimmt der Dateiname deines Bildes eine wichtigere Rolle ein.

Der Dateiname muss deine dargestellte Grafik möglichst präzise beschreiben. Idealerweise verwendest du dafür relevante Keywords.

Sofern du mehrere Keywords in einem Dateinamen verwenden möchtest, dann sollten diese sich semantisch ähneln und mit Bindestrichen statt mit Unterstrichen voneinander getrennt sein. Ein gelungenes Beispiel wäre “bilder-seo-infografik.png”.

Wählst du einen Dateinamen wie z. B. “Bilddiagramm01234_a.JPG” verschenkst du eine gut platzierte SEO-Möglichkeit.

Alt Tag

Alt Tags sind textbasierte Inhalte, die wiederum den Inhalt deiner verwendeten Grafik beschreiben.

Grundsätzlich werden sie im HTML-Code eingebettet und sind für den Betrachter visuell nicht einsehbar. Kommt es zu einer Darstellungsproblematik des Browsers, erscheinen die Tags und informieren den User über deren Inhalt.

Alt-Tags können von Screenreadern ausgelesen werden und helfen sehbehinderten Menschen einen barrierefreien Zugang zu deinen visuellen Inhalten zu erhalten.

Ferner nutzt Google Tags dafür mehr Informationen zu bekommen, weshalb es hilfreich sein kann an dieser Stelle einige Keywords einzubauen.

Doch hier gilt “weniger ist mehr”. Zu viele Keywords können zu Folge haben, dass Google diese als Spam interpretiert.

Es ist zu empfehlen sich auf das Haupt-Keyword deiner Webseite zu beschränken und einen präzisen aber gleichzeitig kurzen Beschreibungstext hinzuzufügen.

Dateigröße

Je größer deine Bilddatei, desto höher ist die Ladezeit deiner Webseite.

Und je geringer die Ladezeiten deiner Webseite sind, desto erfolgreicher ist dein Google-Ranking.

Gerade unter Berücksichtigung der immer häufigeren Internetnutzung auf mobilen Endgeräten gewinnt die Dateigröße deiner visuellen Inhalte zunehmend an Bedeutung.

Die Dateigröße steht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Bildmotiv, weshalb spezifische Aussagen zu einer empfehlenswerten Dateigröße keinen Sinn ergeben. Es kommt einfach darauf an, worum es in dem Bild geht.

Komprimierung

Welches Dateiformat verwendet wird, ist für Google durchaus auch von Bedeutung.

Je höher die Qualität der Bilder bei entsprechend kleiner größe, um so besser.

Ob du JPG, GIF oder PNG verwendest ist dir selbst überlassen, wobei du darauf achten solltest ein Format zu wählen, welches optisch dem Verwendungszweck entspricht.

Google bevorzugt durch seine Ansprüche aber meist PNG und WebP.
Letzteres ist ein von Google selbst entworfenes Format!

Auflösung

Google belohnt hochauflösende Bilder mit einem verbesserten Ranking. Gleiches gilt für Facebook und Twitter, die eine Mindestgröße sogar vorgeben.

Für die Google Suche genügt eine Bildgröße von 320 * 240.

Bei den sozialen Netzwerken ist der Größenanspruch mit Auflösungen wie z.B. 1280 * 960 etwas höher.

Tendenziell kann man davon ausgehen, dass der Auflösungsanspruch aufgrund von neuen Technologien, schrittweise in einem höheren Bereich landen wird.

Format

Das Querformat, mit den gängigen Formatierungen 16:9 oder 4:3, besitzt erfahrungsgemäß die höchste Wahrscheinlichkeit bei der Bildersuche eine optimale Darstellung zu erhalten.

Bei anderen, eher ungewöhnlichen Bildformaten besteht das Risiko, dass die Inhalte ungünstig beschnitten werden und somit an Aussagekraft gegenüber dem Betrachter verlieren.

Durch die zunehmende mobile Internetnutzung gibt es auch andere Formate die zunehmend wichtiger werden.

Hochformate oder quadratische Darstellungen gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Bildquelle

Über die bereits genannten Aspekte hinaus gehört auch die Quelle deines Bildes zu den Bewertungskriterien von Google.

Dementsprechend solltest du bei diesem Kriterium gleichermaßen darauf achten, dass du eine thematisch relevante und sprachlich dazu passende Ordnerstruktur auswählst.

Bilder Sitemaps

Zwecks Erstellung eines Index könnte eine Bilder Sitemap für dich nützlich sein. Hier bekommst du zusätzliche Optionen, wichtige Informationen für die Google Bildersuche zu speichern.

Es gilt allerdings nicht als sicher, dass die Bilder Sitemaps dein Ranking garantiert steigern. (Schaden tun sie allerdings nicht)

Unser Fazit

In Anbetracht der gestiegenen Internetnutzung von mobilen Endgeräten ist eine professionelles Bilder SEO nicht mehr in jedem Bereich optional, sondern für viele visuelle Sparten unabdingbar.

Ferner ist davon auszugehen, dass die mobile Internetnutzung weiter ansteigen wird. Textorientierte Inhalte werden auch zukünftig einen wichtigen Bestandteil auf deiner Webseite haben – für den Erfolg deiner Webseite sind sie aber nicht weiter allein verantwortlich.

Heutzutage stellt eine Suchmaschinenoptimierung für visuelle Inhalte eine maßgebliche Bedingung für ein positiveres Ranking und somit auch für einen wirtschaftlichen Erfolg deiner Webseite dar.

Wirft man einen Blick auf die professionellen Webseiten großer Konzerne, ist schnell festzustellen, dass der Trend zu weniger Text und dafür mehr visuellen Inhalt geht.

Bilder sagen eben mehr als 1000 Worte.

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