Branding als Kleinunternehmen? So funktioniert es!

Egal, ob internationaler Konzern oder kleines/mittelständisches Unternehmen, ein Thema wird leider sehr häufig vernachlässigt: das Branding.

Dieser Begriff ist sehr eng verbunden mit der eigentlichen Positionierung eines Unternehmens und sollte gut durchdacht sein. Schließlich ist es häufig das Branding, das die Gewinner von den Verlierern unterscheidet. Insbesondere in hart umkämpften Märkten.

Wie wichtig Branding ist und wie du eine Markenidentität auch in deinem Unternehmen etablieren kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Lass uns also keine Zeit verlieren und direkt starten!

Branding – ist das überhaupt wichtig?

Deutliche Antwort: JA!

Branding ist das A und O, wenn es um langfristigen Unternehmenserfolg geht und wenn du dich mit deinem kleinen Unternehmen erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen möchtest.

Es existieren einige Schritte, die dich bei der Branding-Bildung unterstützen können. Bevor wir diese detailliert besprechen, möchte ich dir jedoch ein paar kleine Beispiele liefern, das unmissverständlich vor Augen führt, wie wichtig und essenziell ein gutes Branding ist.

Machen wir ein kleines Spiel…

Welche Produkte assoziierst du mit folgenden Aussagen:

  1. Ich muss mir die Nase putzen, hast du mir ein…?
  2. Meine Gesichtshaut ist trocken, ich benötige dringend eine…!
  3. Ein tolles Kaltgetränk für warme Sommertage.

Und, wie lauten deine Antworten?

Auch wenn hin und wieder Abweichungen stattfinden, würde ich behaupten, dass bei 100 Befragten mindestens 85 Prozent folgenden Antworten geben:

  1. Tempo
  2. Nivea
  3. Coca-Cola

Diese Tatsache kommt nicht von ungefähr, sondern ist dem Branding der jeweiligen Unternehmen geschuldet. Diese Unternehmen haben es geschafft, sich perfekt am Markt zu positionieren und sich eine Identität zu schaffen, die Kunden sofort mit Produkten assoziieren.

Wie dieses Branding schlussendlich umgesetzt wird, mit einem unverkennbaren Logo, einem Produktdesign oder einem Slogan, spielt zunächst keine Rolle. Wichtig ist an dieser Stelle zu verstehen, dass es dein Ziel sein sollte, dass Kunden bei einem bestimmten Thema sofort an deine Produkte oder deine Dienstleistungen denken.

Zu Klarstellung: Es muss sich nicht um ein Produkt handeln, das weltweit in allen Verkaufsregalen zu finden ist.

Branding beginnt im Kleinen!

So hat zum Beispiel „Beats’s Imbiss“ die beste Curry-Wurst in der ganzen Stadt oder Rechtsanwalt Mayer ist die beste Adresse bei Scheidungsangelegenheiten.

Fakt ist: Ein kleines Unternehmen, das über ein starkes Branding verfügt, generiert Kunden auf Autopilot. Ohne, dass große Ausgaben in Werbung und Kundenakquise fließen müssen.

So geht’s: Ein starkes Branding generieren

Um ein starkes Branding, also eine tolle Markenidentität mit sehr hohem Wiedererkennungswert zu generieren, solltest du (sofern noch nicht geschehen), unbedingt mit einigen Basics starten, die dein kleines Unternehmen auf diesem Weg unterstützen können.

Schritt 1: Definiere deine Marke

Hast du dir schon einmal die Zeit genommen, deine Marke zu definieren? Hast du dich schon einmal gefragt, wofür du als Unternehmer eigentlich stehst?

Wahrscheinlich nicht.

Schließlich bleibt zwischen Kundenaufträgen und Buchhaltung in der Regel nur sehr wenig Zeit für diese scheinbar „belanglosen“ Arbeiten.

Dennoch solltest du dir unbedingt diese Zeit nehmen, denn die Definition deiner Marke ist einer der elementarsten Grundpfeiler deines späteren Unternehmenserfolgs. Eine starke Markenidentität bildet das Fundament einer jeden Erfolgsstory.

Also: Mache dir auch als Kleinunternehmer zunächst Gedanken über deine Positionierung.

Und verstehe mich hier bitte nicht falsch. Branding und Positionierung hat nichts mit einem tollen Logo zu tun (auch das ist wichtig, aber nicht im ersten Schritt). Vielmehr geht es in diesem ersten Schritt darum, eine Unternehmenskultur zu entwickeln, die sich später in einem einzigartigen Branding widerspiegelt.

Arbeite hier bitte sehr eng an deiner Zielgruppe und entwerfe im Idealfall einige Buyers Persona, die dir bei der Entwicklung des Brandings enorm weiterhelfen können. In der Regel ergibt sich nämlich Branding und Alleinstellungsmerkmal direkt aus der angesprochenen Zielgruppe heraus.

Beispiel:

Auf welcher Plattform registrierst du dich, wenn du „ein Single mit Niveau“ bist?

Richtig, auf Elitepartner.

Hier sind Branding und Zielgruppe eng miteinander verflochten. Die gewünschte Zielgruppe gibt unmissverständlich das Branding des Unternehmens vor.

Wenn du also Landschaftsgärtner bist, der sich auf Teichgestaltung fokussiert hat, solltest du das auch entsprechend transportieren und in deiner Marke einbauen. Gleiches gilt für den Fliesenleger, der übergroße Fliesen verlegen kann oder den Schreiner, der antike Möbel aufbereitet.

Schritt 2: Markenbildung

Sind wichtige Vorüberlegungen durchgeführt, heißt es im nächsten Schritt, eine Marke zu entwickeln.

Wie schaffst du das?

Ganz einfach: Verleihe deinem Unternehmen ein Gesicht, eine individuelle und unverkennbare Identität.

Dabei helfen dir folgende Schritte:

  1. Geschichte: Wann und vor allem warum ist dein Unternehmen entstanden? In der wievielten Generation befindet sich das Unternehmen? Welche Krisen wurden bereits erfolgreich gemeistert? Die Geschichte deines Unternehmens sorgt automatisch dafür, dass Kunden Sympathien aufbauen. Also erzähle sie!
  2. Interaktion: Ein direkter Draht zu deinen Kunden ist das A und O, um eine Marke aufzubauen und sich erfolgreich zu positionieren. Nur so erfährst du, was deine Kunden schätzen und wo Verbesserungspotenzial vorhanden ist.
  3. Konkurrenz: Was macht der Konkurrent besser als du? Ein Blick über den Tellerrand wird niemals schaden und sollte unbedingt erfolgen!

Schritt 3: Konkrete Maßnahmen zur Branding-Bildung

Die ersten beiden Schritte könnte man auch als „Brainstorming“ bezeichnen. Sie sind extrem wichtig, um eine Richtung und einen Plan zu entwickeln, wo die Reise deines Unternehmens hingehen soll.

Wenn du bei den ersten beiden Schritten gute Arbeit leistest, dann wird dir die praktische Umsetzung deutlich einfacher fallen. Investiere hier also die nötige Zeit und arbeite gewissenhaft.

Ist das erfolgt, kannst du erste praktische Maßnahmen umsetzen:

  1. Das Logo: Ein Logo ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Faktoren der Branding-Bildung. Entwickle dein Logo erst dann, wenn du Zielgruppe und Unternehmenscharakter definiert hast! Aber bitte: Nutze ein Logo. Auch als Fliesenleger, auch als Bäcker, auch als Elektriker. Egal, welcher Branche du angehörst, mit einem Logo schaffst du einen enormen Wiedererkennungswert.
  2. Social Media: Nicht jedermanns Sache, aber ohne die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Co. funktioniert es heute leider nicht mehr. Wer eine erfolgreiche Marke aufbauen möchte, der muss in den sozialen Medien stattfinden. Interagiere hier mit deinen Kunden und präsentiere deine schönsten und besten Arbeiten.
  3. Website: Selbstverständlich gehört darf auch eine hochwertige Website auf deinem Weg zum erfolgreichen Kleinunternehmen nicht fehlen. Die meisten Suchen nach Produkten oder Dienstleistungen erfolgen heute online. Dementsprechend ist eine ansprechende Website das A und O.

Fazit: Branding-Bildung ist definitiv keine Raketenwissenschaft!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag meine zwei Ziele erreichen:

  1. Ich konnte dir aufzeigen, wie wichtig ein Branding für dein Unternehmen ist.
  2. Ich konnte dir nützliche Tipps mit an die Hand geben, die dich bei der Branding-Bildung in deinem Unternehmen unterstützen.

Solltest du Hilfe benötigen, stehen wir dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite!

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