5 Dinge, die Du bei SEO beachten solltest

SEO ist einer der wichtigsten Komponente einer jeden Webseite. Ohne SEO kann es nämlich passieren, dass Deine Seite gar nicht erst gefunden wird, in den schier unendlichen Weiten des Internets. Doch worauf sollte man bei SEO achten – und welche Fehler sollten vermieden werden? In diesem Artikel erfährst Du es.

Was genau ist SEO?

Zuerst muss aber die Frage geklärt werden: Was genau hat es mit SEO auf sich? SEO ist die Abkürzung für das englische Search Engine Optimization. Zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Es geht also darum, den eigenen Content bzw. die eigene Webseite so anzupassen, dass sie einfacher von Suchmaschinen (wie z. B. Google oder Yahoo) gefunden werden können. Suchmaschinen haben schlicht genommen nur ein Ziel: Ihren Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse anzuzeigen.

Wenn man bedenkt, wie viele Millionen, ja Milliarden Webseiten es im Internet gibt, dann wird einem schnell klar, warum SEO so wichtig ist. Denn ohne eine auf Suchmaschinen angepasste Optimierung der Webseite kann es vorkommen, dass sie – egal wie schön oder informativ sie auch sein mag – von niemandem gefunden wird. Deshalb gilt es also, sich an eigene Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung zu halten, bzw. einige der häufigsten Fehler zu vermeiden. Diese Liste wird Dir dabei weiterhelfen – und dafür sorgen, dass Deine Webseite oder die Deiner Firma auch wirklich von anderen Menschen gefunden wird.

SSL-Zertifikat

In einem vorherigen Artikel haben wir bereits gesehen, was es mit SSL (Secure Sockets Layer) auf sich hat – und warum SSL so wichtig für die Sicherheit Deiner Webseite und die ihrer Nutzer ist. Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt nämlich den Datenaustausch zwischen einem Webserver und einem Browser und schützt somit vor Hackerangriffen. Vor allem, wenn eine Webseite nach Informationen wie z. B. Kreditkarten oder Telefonnummern fragt, sollte ein SSL-Zertifikat vorhanden sein. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum Du nicht aus SSL verzichten solltest: SEO.

Denn wenn Deine Webseite mit SSL gesichert ist, führt dies zu einem erhöhten Vertrauen der Nutzer der Seite. Schließlich möchte jeder wissen, dass seine Daten sicher sind. Und auch Suchmaschinen sind daran interessiert, ihren Nutzern sicheren Content zu präsentieren. Google hat bestätigt, dass sein Algorithmus Seiten bevorzugt, die über SSL verfügen. Diese werden oft weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt – und genau darauf kommt es bei SEO hauptsächlich an. Denn eine bessere Platzierung in den SERPs (Search Engine Results Pages) führt automatisch zu mehr Aufrufen. Außerdem ist auch zu bedenken, dass Kunden Deiner Webseite vielleicht davor zurückschrecken, einen Kauf zu tätigen oder ihre Kontaktinformationen anzugeben, wenn sie sehen, dass die Webseite nicht sicher ist.

Mobile First!

Seit 2016 benutzt Google einen neuen Algorithmus. Das mobile-first indexing priorisiert Webseiten, die auf mobile Endgeräte abgestimmt sind. Diese werden in den SERPs weiter oben angezeigt. Dies macht aus Google-Sicht sehr viel Sinn: Mehr als 3,5 Milliarden Menschen weltweit nutzen das Internet über ihr Mobilgerät – und mit jedem Jahr werden es mehr. Auch deshalb versucht Google, das mobile Interneterlebnis benutzerfreundlicher zu gestalten. Doch was bedeutet dies genau – und was bedeutet dies für Dich?

Zu lange Ladezeiten vermeiden

Dies ist ein weiterer und äußerst wichtiger Punkt, der im Zusammenhang mit SEO unbedingt beachtet werden muss: die Dauer der Ladezeit. Eine Webseite, die sich sehr langsam aufbaut, ist nicht benutzerfreundlich. Langsame Ladezeiten sind sogar einer der Hauptgründe, warum Nutzer eine bestimmte Webseite vorzeitig verlassen. Dies wissen auch Google und Co., weshalb die meisten Suchmaschinen bevorzugt Webseiten anzeigen, die schnell laden. Somit ist die Ladezeit ein wichtiger Faktor der Suchmaschinenoptimierung.

Wie schnell (oder langsam) Deine Webseite ist, kannst du unter anderem auf PageSpeed Insights einsehen, einem von Google zur Verfügung gestellten Tool.

Doch was kannst Du nun unternehmen, um die Ladezeiten Deiner Webseite zu verringern? Es gibt verschiedene Möglichkeiten: 

Bilder komprimieren:

Bilder nehmen häufig den Großteil einer Webseite ein. Sie benötigen viel Speicher und sind somit einer der Hauptgründe, warum es zu langsamen Ladezeiten kommen kann. Dies heißt aber nicht, dass man vollständig auf Bilder verzichten muss! Denn glücklicherweise gibt es verschiedene Tools (wie z. B. Smush oder ShortPixel), die Bilder automatisch komprimieren. Sie  verlieren somit an Speichergröße, bleiben aber trotzdem hochauflösend. Deine Webseite wird also schneller, ohne dass Du auf das Verwenden von Bildern oder Grafiken verzichten musst.

CSCDN nutzen:

Ein Content Delivery Network sorgt dafür, dass Nutzer über einen geographisch naheliegenden Server auf eine bestimmte Webseite zugreifen. Wenn Deine Webseite z. B. also in Deutschland gehostet wird, einer Deiner Kunden aber aus den USA darauf zugreift: dann wird ihm die Webseite über einen sich in den USA befindenden Server zur Verfügung gestellt. Dies führt zu einer schnelleren Ladezeit. Das Nutzen eines CDN bietet sich vor allem (aber nicht nur!) für Webseiten an, die mit vielen Bildern, Videos oder anderen Dateien arbeiten, und die versuchen, Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen. Cloudfare bietet ein kostenloses Content Delivery Network an.

Mit diesen Tipps sollte Deine Webseite schon viel schneller sein. Deine Kunden und Google werden es Dir danken.

Gzip-Optimierung durchführen

Das meiste, was eben zur Komprimierung von Bildern gesagt wurde, trifft auch auf Gzip-Optimierung zu.Gzip ist eine kostenlose und freie (open source) Software, die das Komprimieren von verschiedenen Dateien ermöglicht, z. B. von HTML- und CSS-Dateien. Zwischen 70 und 90 Prozent an Speicherplatz sollen so eingespart werden. Dies macht Deine Seite um einiges schneller – und optimiert sie außerdem für Suchmaschinen.

Optimierter Titel und Vorschaubild (Open Graph)

Der letzte der vier Tipps für eine erfolgreiche und SE-optimierte Webseite: das Verwenden von Open Graph Tags. Damit ist folgendes gemeint. Wenn Du den Content Deiner Webseite auf sozialen Medien – z. B. auf Twitter oder Facebook – teilen möchtest, dann kannst Du selbst bestimmen, welcher Titel und welches Bild in der Vorschau angezeigt werden soll. Sonst kann es nämlich vorkommen, dass ganz irrelevante Bilder zur Vorschau genutzt werden – und dies führt dazu, dass weniger Leute auf den von Dir geteilten Link klicken. Es gibt – sowohl für WordPress als auch für Joomla – verschiedene Erweiterungen, die das Einsetzen von Open Graph Tags für Dich übernehmen. Damit erscheinen Deine Beiträge auf Facebook und Co. gleich viel ansprechender, und werden sicherlich öfter angeklickt.

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